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Review | 18.10.2017 – Beatsteaks – Hamburg

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Review | 18.10.2017 – Beatsteaks – Hamburg

Es gibt nur wenige deutsche Bands, die es schaffen die Massen innerhalb von Sekunden von null auf hundert zu bringen und auf diesem Level auch satte zwei Stunden zu halten. Zu diesen Bands gehören zweifelsohne die Beatsteaks. Wer die Berliner schon einmal Live erleben durfte, weiss die Live Qualitäten zu schätzen. Wer es noch nicht getan hat, hat auf der aktuellen „Yours Tour“ die große Chance – wenn er eines der begehrten Tickets ergattern konnte, denn die gesamte Tour in diesem Jahr ist restlos ausverkauft, sodass es im kommenden Jahr einen Nachschlag geben wird.

Bereits der Tourstart in Rostock war ein schweisstreibendes Erlebnis für die Fans. Einen Tag später jedoch setzten die Beatsteaks in Hamburg nochmal mächtig einen drauf und toppten den Tourauftakt. Die „Große Freiheit 36“ glich bereits vor Konzertbeginn einer Saunalandschaft in der 1.500 euphorische Fans darauf warteten, bis das Licht erlischt und es mit „Mrs. Right“ vom aktuellen Album „Yours“ gleich flott losgeht. Mit „Hello Joe“ und „Frieda und die Bomben“ nehmen die Berliner dann deratig Fahrt auf, dass es im gesamten Club auf dem Hamburger Kiez kein Halten mehr gibt.

Eine bestens aufgelegte Band und ein Publikum, dass zum kollektiven Durchdrehen gekommen ist, feiern zusammen eine Mega-Party. „Uns gibt es seit 22 Jahren und wir spielen immernoch vor einem ausverkauften Haus. Das ist nicht selbstverständlich und wir wissen das zu schätzen“, sagt Arnim Teutoburg-Weiss mit einem glücklichen Gesicht.

Während der zwei Stunden Spielzeit gibt es eine Setlist, die einen bunten Mix zwischen alten Hits und einigen neuen Songs aus dem „Yours“-Album bietet und (fast) keine Wünsche offen lässt. 

Mit „Let me in“ geht es nach 20 Songs von der Bühne um kurze Zeit später mit ganz viel Anlauf und „Remmidemmi“ nicht allein, sondern mit einem „L auf der Stirn“ und den Jungs von Deichkind zurückzukommen um den finalen Abriss einzuleiten. Bei den Zugaben kocht die altehrwürdige „Große Freiheit 36“ förmlich und die Jungs der Beatsteaks und Deichkind legen mit „So ’ne Musik“ noch einen nach, bevor dann mit „I don´t care as long as you sing“ auf der Bühne Schluss ist.

Schweissgebadet bleiben 1.500 Fans vor der Bühne zurück, die noch einmal für gefühlte 20 Minuten mit einem anhaltenden Klatschen versuchen noch eine weitere Zugabe zu bekommen. Doch das Licht bleibt an und für die Fans bleibt die Zusatzshow mit den Beatsteaks am 16.04.2018, wenn es die nächste fette Party in der Hamburger Sporthalle geben wird. Jeder, der jetzt ohne Ticket leer ausging, sollte sich sein Ticket schnellstens sichern um dann mit rund 7.000 Fans und den Beatsteaks mit Anlauf die nächste Halle abzureissen.



 

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