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KonzertReview

REVIEW | 09.11.2017 – Seven – Hannover

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REVIEW | 09.11.2017 – Seven – Hannover

Viele Farben und jede Menge Gesichtsakrobatik

Am Donnerstagabend hat der Funk & Soul-Musiker Seven im Capitol endlich sein Versprechen eingelöst, das er seinen Fans exakt ein Jahr zuvor auf derselben Konzertbühne gab: Neues Album, neue Tour, neuer Seven.

„4COLORS“ heißt Sevens aktuelles Album, das er auf seiner jetzigen Tour auf den Bühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz präsentiert.

„4COLORS“ gleicht einer musikalischen Reise durch die bunte Welt der Farben, angefangen bei blauen elektronischen Klängen, die an nordische Landschaften erinnern, über  gelben und warmen Soul voller Lebensfreude, bis hin zu rotem R&B voller Liebe und Leidenschaft sowie funkigem Lila voller Energie.

Das Thema Farben zog sich nicht nur musikalisch durch den Abend. Darüber hinaus gab es für die Fans auch eine spektakuläre Licht-Show aus leuchtenden und flackernden Neon-Röhren zu sehen. Das Konzert könnte man auch als ein großes Theaterstück mit vier Akten betrachten. Jeder Akt wird durch eine neue Farbe eingeleitet.

Vier Farben, vier Genres, vier Stimmungen. So vielseitig, wie Sevens neues Album ist, so unterschiedlich war auch die Setlist an diesem Abend.

Neben brandneuen Songs, wie „Black Pearl“, den Seven seiner Frau gewidmet hat, wurde an diesem Abend aber auch das alte Repertoire aufgefrischt und mit neuen Farben angestrichen. Bei Songs, wie „Wake Up“, „City Of Gold“ oder „Lisa“ saß der Text sicher in den Köpfen der 1000 Fans, die lauthals mitsangen. Schnell stand am Donnerstagabend fest, dass der Abend als große Funk- und Soul-Party enden würde.

Auch der Vollblutmusiker gab sich voll und ganz seiner Musik hin, groovte im Beat und verzog beim Singen sein Gesicht zu Grimassen, um auch die Töne in der Frauentonlage sicher zu treffen.

Singen kann Seven. Das beweist er jedes Mal aufs Neue. Tanzen kann er auch und wirkt dabei einfach super lässig und cool. Der Mann hat Musik im Blut – und eine Menge Humor noch dazu. Mit seiner charmanten und lustigen Art interagierte er immer wieder mit dem Publikum, erzählte Konzert-Anekdoten und bahnte sich zwischenzeitlich sogar einen Weg durch die Masse.

Als sich Seven nach nur 90 Minuten von der Bühne verabschiedete und alle dachten, das Konzert sei schon zu Ende, legte der Vollblutmusiker noch ein paar Zugaben nach. Dann war aber wirklich Schluss, auch wenn das Publikum ihn nicht gehen lassen wollte.

Auch dieses Mal verabschiedete sich der Sänger mit einem Versprechen. Er kommt wieder. Wer weiß? Vielleicht erweist uns Seven ja am 9. November 2018 wieder die Ehre in Hannover.

 



 

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