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KonzertReview

10.11.2014 – Einstürzende Neubauten – Lament – Capitol Hannover

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10.11.2014 – Einstürzende Neubauten – Lament – Capitol Hannover

Die Einstürzenden Neubauten sind seit mehr als drei Dekaden elementarer Bestandteil der internationalen Popkultur. Gegründet am 1. April 1980 in Berlin, war der anfängliche Klang durch das spontane Zusammenspiel von Alltagsgegenständen, Schrott und Bauplatzfunden geprägt. Im Laufe der Jahre wurde das Klangfundament mit neuen Elementen angereichert und verfeinert. Die lineare Rhythmik rückte deutlicher in den Vordergrund und bildete ein Gegengewicht zu der dissonanten Spontanität der Anfangszeit. Durch ihre ausgeklügelten Soundkonstruktionen, die sich zwischen Avantgarde und Pop bewegen, leisteten sie Pionierarbeit und beeinflussten unzählige Bands und Künstler, wie etwa Depeche Mode, Rammstein, Nine Inch Nails und Marilyn Manson.

Am Montagabend waren sie mit ihrem neuen Werk „Lament“, mit dem sie an den Beginn des ersten Weltkriegs erinnern wollen, im Capitol Hannover zu Gast. Hier bewiesen sie ihre ausgefallene Experimentierfreudigkeit unter Zuhilfenahme diverser Gegenstände, die man eigentlich nicht mit Musik in Verbindung bringen würde. So wurden u.a. Ketten, Plastikrohre, Vibratoren und viele weitere Gegenstände dazu genutzt, den einzigartigen Sound der Einstürzenden Neubauten zu erzeugen. Begleitet wurden die Berliner zudem von Streichern, die das Klangerlebnis abrundeten.

Rund 800 Fans bereuten ihr Kommen nicht und sahen ein tollen Abend mit Blixa Bargeld (Gesang), N. U. Unruh, Rudolf Moser (beide Percussion), Alexander Hacke (Bass), Jochen Arbeit (Gitarre), sowie Ash Wednesday (Keyboards).

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